Zahnarzt Wiesbaden

Ihr individuelles Kariesrisiko

Speichelanalyse und Pufferkapazitätsbestimmung

Unser Speichel - ein ganz individuelle Flüssigkeit Das Risiko an Karies zu erkranken ist individuell (wie man aus seinem Bekanntenkreis ja auch weiß) sehr unterschiedlich. Grob läßt es sich mit Hilfe von Speicheltests bestimmen. Der Patient kaut dabei einige Minuten auf einem Paraffingummi zur Anregung des Speichelflusses. Danach werden 2 Tests durchgeführt:

Keimdiagnostik (Laktobazillentest)
zur Abschätzung der Keimanzahl der kariesverursachenden Bakterien

Laktobazillentest.

Abbildung: Foto Laktobazillentest

Pufferkapazitätstest
zur Bestimmung der Widerstandskraft des Speichels gegen einen bakteriellen Säureangriff
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Ihr individuelles Kariesrisiko

Speichelanalyse und Pufferkapazitätsbestimmung

Unser Speichel - ein ganz individuelle Flüssigkeit Das Risiko an Karies zu erkranken ist individuell (wie man aus seinem Bekanntenkreis ja auch weiß) sehr unterschiedlich. Grob läßt es sich mit Hilfe von Speicheltests bestimmen. Der Patient kaut dabei einige Minuten auf einem Paraffingummi zur Anregung des Speichelflusses. Danach werden 2 Tests durchgeführt:

Keimdiagnostik (Laktobazillentest)
zur Abschätzung der Keimanzahl der kariesverursachenden Bakterien

Laktobazillentest.

Abbildung: Foto Laktobazillentest

Pufferkapazitätstest
zur Bestimmung der Widerstandskraft des Speichels gegen einen bakteriellen Säureangriff

Bei der Keimdiagnostik wird Ihre Speichelprobe in ein mit einer Nährlösung gefülltes Reagenzglas eingebracht. Dieses wird dann in einem Brutschrank für einige Tage belassen. Mit Hilfe von Bildmustern kann man danach auf die Anzahl eines Keimes schließen (Streptococcus mutans). Je mehr Keime vorhanden sind, desto höher ist das Risiko an Karies zu erkranken

Der Test der Pufferkapazität verläuft ähnlich. Hierbei wird die Widerstandsfähigkeit des Speichels gegenüber Säureattacken der Bakterien bestimmt. Je besser die Pufferkapazität, desto geringer Ihr Risiko an Karies zu erkranken.

Die Ergebnisse der Tests sind hilfreich bei der Entscheidung, wann eine beginnende Karies behandelt werden muß, welche Art der Versorgung zu empfehlen ist und wie intensiv die Mundhygiene betrieben werden muß.

Wenn ein hohes individuelles Kariesrisiko festgestellt wird, muß die Kariesvorbeugung (Prophylaxe) intensiver betrieben und kariöse Defekte schon im Anfangsstadium behandelt werden.