Parodontologie
Wiederaufbau von Knochen-
Plastische Parondontal-Chirurgie I
Kammplastiken
Eine Kieferkammplastik dient entweder der Korrektur oder dem Aufbau von weichem und hartem
Stützgewebe.
Hiermit erreicht man sowohl eine ästhetische Verbesserung einer unbefriedigenden
Ausgangssituation als auch eine Stabilisierung ansonsten fraglicher Zähne.
Ebenso wird durch dieses Vorgehen eine für Implantate ausreichende Verankerung geschaffen.
Gesteuerter Gewebeaufbau

Hiermit ist es möglich, verloren gegangenes Stützgewebe des Zahnes und des Kieferknochens
wiederzugewinnen.
Die vorhandenen Defekte werden hierbei mit körpereigenem oder körperfremdem Knochen,
je nach Wunsch des Patienten, aufgefüllt. Dieser frisch eingebrachte Knochen wird bis
zu seiner völligen Ausheilung durch eine das Material abdeckende und zugleich gewebesteuernde
Membran geschützt. Die Membranen können resorbierbar oder nicht resorbierbar sein.
EMD, Schmelz-Matrix-Protein (Emdogain)
Hierbei handelt es sich um ein aus Zahnkeim-Extrakten von Schweinen gewonnenes Protein. Es soll es zur Förderung der regenerativen Erneuerung von verloren gegangenen parodontalen Strukturen dienen. Es wird deshalb in der parodontalen Therapie zur Förderung der Geweberegeneration eingesetzt.