Das OP-Mikroskop in der Endodontie
DAS OPERATIONSMIKROSKOP ermöglicht eine exakte
optische Kontrolle des Behandlungsablaufes.
Um die feinen verästelten Kanäle sicher zu bearbeiten, ist eine gute
Sicht nicht nur hilfreich, sondern in der moderne Endodontie unerlässlich.
Mit dem bloßen Auge sind die feinen Eingänge zu den Kanälen oftmals nicht zu erkennen.
Verlässt man sich nur auf das Fingerspitzengefühl, bleiben viele Kanäle und Nischen
im Verborgenen. Die dort verbliebenen Gewebsreste und Bakterien können zu einem erneuten
Aufflammen der Entzündung auch Jahre nach der Behandlung führen. Nur 39% der in Deutschland
herkömmlich durchgeführten Wurzelkanalbehandlungen sind
erfolgreich, und nur 12% der durchgeführten Behandlungen zeigen
ein Ergebnis, welches den Anforderungen der ESE (European Society
of Endodontology) entspricht.
Moderne Operationsmikroskope, die mit einer ausgeklügelten Optik (bis 35-fache Vergrößerung)
ausgestattet sind, lassen uns heute nicht mehr "im Dunkeln" arbeiten. Der Operateur kann nun
tief ins Zahninnere hineinsehen. Dadurch erkennt er auch Unregelmäßiges, von der Norm
abweichendes. In vielen Fällen ist es sogar möglich bis an das Ende eines geraden Kanals
zu schauen. Gezielt und sicher werden auch schwierige Verästelungen behandelbar.
Auch Problemfälle, wie Löcher in der Wurzelkanalwand
oder abgebrochene Instrumente im Wurzelkanal sind mit Hilfe des OP-Mikroskop’s meist zu lösen.
Videoclip 1 (35,4 MB)
Videoclip 2 (35,8 MB)